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Elyos

Die Elyos leben in der unteren Hälfte von Atreia, auch Elysea genannt. Nach der Großen Katastrophe verbrachten sie mehr als sieben Jahrhunderte in einer vom Sonnenlicht durchfluteten Welt und haben sich dabei zu strahlenden, anmutigen Geschöpfen entwickelt. Dieses Leben im Überfluss führte jedoch auch zu Überheblichkeit bei den Elyos. Sie betrachten sich selbst als von Aion gesegnet, während die Asmodier, die nach der Großen Katastrophe dazu gezwungen waren, in absoluter Dunkelheit zu existieren, in ihren Augen Verdammte sind.

Angehörigen ihres eigenen Volkes gegenüber sind die Elyos
Elyos-symbol
ausgesprochen warmherzig und freundlich. Feinden gegenüber bringen sie solche Warmherzigkeit und Freundlichkeit allerdings nicht zum Ausdruck. Unter den anmutigen, engelhaften Flügeln ihrer Daeva verbirgt sich eine ungeahnte Stärke, die ihr graziöses Äußeres Lügen straft.

Die Elyos dienen den fünf Seraphen, die ihnen seinerzeit beim Bau der Stadt Sanctum geholfen und sie in Sicherheit gebracht hatten, als alles verloren schien. Die Überreste des Turms der Ewigkeit, die nach wie vor in Elysea stehen, sind als Turm des Lichts bekannt und dienen den Bewohnern als ständige Erinnerung an den schrecklichen Fehler, der von den Asmodiern und ihren Schedimgebietern fortgeführt wurde.

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Einleitung

"Das wundervolle Licht, das von unserem neuen Stern ausging, verwandelte unsere einst so kargen Felder in üppiges Weideland, und es machte uns zu den anmutigen Wesen, die wir heute sind. Unsere Haut erstrahlte mit neuer Lebenskraft, unsere Herzen schlugen fester und regelmäßiger als zuvor, und es dauerte nicht lange, bis wir wieder vollständig auf die Beine gekommen waren. Einige von uns waren schnell überzeugt davon, dass all das von Aion vorherbestimmt war. Wir waren die Elyos, Aions Auserwählte, und unser Gott hatte uns ein Paradies geschenkt.

Nicht einmal die Balaur konnten unserer neuen Welt etwas anhaben - von Ariel erfuhren wir, dass sie von Siel und Israphel in unergründliche Tiefen verbannt worden waren, bevor diese beiden edlen Daeva während der Großen Katastrophe ihr eigenes Leben für uns geopfert hatten.

Die fünf empyrianischen Gebieter, die Siel und Israphel uns geschickt hatten, nahmen uns in ihre Obhut und nannten sich nun “Seraphengebieter”. Die Seraphengebieter berichteten unseren Ahnen von ihren ehrenvollen Anstrengungen und davon, wie die anderen fünf empyrianischen Gebieter die Balaur beleidigt und zu einem offenen Kampf provoziert hatten. Unsere einst so stabile und harmonische Welt war nun in zwei Teile gerissen, und wir erfuhren, dass der vermaledeite Lord Asphel und die anderen vier Gebieter an seiner Seite die Verantwortung dafür trugen.

Allmählich bauten wir uns ein neues Leben auf, und parallel dazu unsere neue Hauptstadt, eine Stadt, deren Pracht der Herrlichkeit unserer Gebieter angemessen war, und

die wir Sanctum nannten.

Sanctum


Wir verschworen uns der Verteidigung unserer neuen Heimat und die stärksten unserer Daeva wurden von den Seraphengebietern als ihre Wächter abgestellt. Dies ist unsere letzte Prüfung, die letzte Hürde, die wir noch nehmen müssen, bevor wir unsere wohlverdiente Belohnung ernten können. Wir müssen die Asmodier und ihre kümmerliche Welt vernichten. Wir müssen Atreia retten."